Vitrine 385


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der erste Einkaufssamstag ließ nach eindeutigen Aussagen die Kassen klingeln und brachte den Handel endlich wieder einmal dazu, die Gesichtsmuskeln zu einem Lächeln zu verziehen.

Nach der Ankündigung des Ausverkaufs bei KikaLeiner fielen allerdings bei vielen Händlern, und nicht nur bei diesen, sondern auch bei Lieferanten bzw. deren österreichischen Repräsentanten, die unterwegs sind, um die neuesten Produkte vorzustellen, die Mundwinkel wieder herunter. Anfrage an die VITRINE von mehreren Seiten – dies natürlich rein rhetorisch: Musste dieser Ausverkauf ausgerechnet jetzt angesetzt werden? Nun, wenn es nach denjenigen, die die Insolvenz nun durchführen, geht, ist es ganz klar: Schere die Schafe, wenn sie viel Wolle haben. Wann denn, wenn nicht in der Vorweihnachtszeit, wenn das Geld doch vielleicht etwas lockerer im Geldbörsel der Konsumenten ist und daher ein bisschen mehr beim Konkurs zu lukrieren ist. Die im Verhältnis zur Summe der Schulden wenigen eingenommenen „Mäuse“ werden ganz gerecht aufgeteilt, wobei sicherlich manch Gläubiger, wenn er dann das Geld am Konto sieht, nicht weiß, ob er lachen oder weinen soll. Ich schlage vor, man sollte dann lachen, denn zum Weinen reicht es jetzt auch nicht.

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Bis wir einander Jahr 2025 lachenden Auges wieder sehen wünsche ich Ihnen allen eine besinnliche Zeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Gabriele Kaiser