Vitrine 392

 Liebe Leserinnen, liebe Leser,



wie im Inneren dieser Ausgabe berichtet, meinte an die 50 Prozent der für den neuen, von IFH Köln und der Messe Frankfurt entwickelten IFH-Branchenindex befragten Aussteller und Besucher der Messe Frankfurt, dass besonders politische Maßnahmen das eigene Geschäft negativ beeinflussen. Davon könnten nun viele Aussteller der „Ambiente“ ein neues Lied singen, denn während der Messe erfolgte ein Schock: Am 5. Februar wurde von der EU ein Antidumpingzoll, der auf die Einfuhr von Keramikprodukten aus China schlagend wird, eingeführt. Dieser Antidumpingzoll beträgt 79 Prozent und wird bei Produkten, die auf dem Tisch und in der Küche verwendet werden, aufgeschlagen. Und er trat bereits am 6. Februar in Kraft. Und während der Messe zeigte sich auch, dass die im IFH-Branchenindex getroffenen Aussagen vieler Anbieter, dass sie nur bedingt auf mögliche Zölle und Importbeschränkungen vorbereitet seien, ins Schwarze trifft.

Und das Rad beginnt sich wieder einmal zu drehen: Dies und der neue Krieg im Nahen Osten, der, wie von den meisten erwartet, ja wieder einmal zur Erhöhung der Spritpreise führte, was wieder zur Erhöhung von Frachtkosten, was wieder zur Erhöhung von… führt, hat nach einer halbwegs positiven Stimmung zu Beginn des Jahres – auf der TrendSet in München fanden sich zur Freude der Aussteller viele Händler aus der Alpenrepublik ein – geschwind ins Gegenteil umgeschlagen.

Doch viele von Ihnen wissen, dass es Rückschläge jedweder Art immer schon gegeben hat. Nun also, „in die Hände gespuckt, wir erhöhen das Bruttosozialprodukt“. Damit die Regierenden wieder mehr Geld zum Ausgeben haben.

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Das meint 

Ihre Gabriele Kaiser